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  • qualyman
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    als Antwort auf: Werkstoffidentifizierung #26631

    Hallo Norbert,

    die von Dir aufgeführten „Vergleichsprüfungen“ mit vorhandenem i.O. Material, wie z.B. Härteprfg., Biegeprfg., Glanzgrad, Rückfederung usw., liefern Dir nur subjektive Ergebnisse. Weiterhin die Frage, was macht Dich sicher, dass das bei Euch vorhandene i.O. Material auch wirklich mit den Legierungsbestandteilen i.O. ist?
    Es verhält sich fast so wie die Prüfmittelkalibrierung. Hier brauchst Du ja auch ein Vergleichsnormal, bei dem sichergestellt ist, daß die Anforderungen auch stimmen und überprüft sind.

    Aus Deiner Meldung entnehme ich fast, dass es bei Euch eher auf die Eigenschaften des Al-Bleches drauf ankommt (Rückfederung, Glanzgrad usw.).
    Grundlage einer Materialbestimmung ist jedoch die Legierung, welche dann die geforderten Eigenschaften aufweist. Du kannst ja auch kein Material beim Lieferanten bestellen, welches ein bestimmtes Rückfederverhalten hat. Maßgeblich ist die DIN-Bezeichnung, welche dann auch auf die Legierung abhebt.
    Halte mich bitte auf dem Laufenden, wie Du diese Thematik nun angehst.

    Spruch des Tages:
    „Es gibt nichts, was nicht irgend jemand irgendwo noch billiger herstellen könnte. Diejenigen, welche allein auf den Preis sehen, verdienen nichts Besseres, als am Schluss als die Geprellten dazustehen“
    Dr. W. Edwards Deming (1900 bis 1993)

    Gute Zeit!

    Qualyman

    qualyman
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    als Antwort auf: Werkstoffidentifizierung #26620

    Hallo Norbert,

    eine relativ günstige Idendifikationsprüfung von Al-Blechen bekommt ihr bei Laboratorien/Institute für Materialanalysen (übers Internet bzw. auch über deutsche Al-Blechlieferanten, wie z.B. Honsel, Meschede oder Alcan, Sierre/CH die auch kostengünstige Labors mit Sicherheit kennen). Nur mittels Härte auf die Legierungsbestandteile zu schließen, halte ich für sehr riskant.

    Im übrigen war dies auch ein Thema bei unserer Zertifizierung, wo der Auditor die polemische aber wohl auch die richte Frage stellte: „traut ihr den Werkszeugnissen aller Materiallieferanten?“ Um daraus keine Abweichung zu generieren, haben wir mittels AA festgelegt, 1xjährlich Material von einem unabhängigen Institut analysieren zu lassen und dann einen Vergleich mit dem Werkszeugnis Lieferant (mit gleicher Materialprobe, die auch dort analysiert und dokumentiert wurde) und der DIN anzustellen.

    Und wehe da gab es Differenzen :-((

    Spruch des Tages:
    Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

    Gute Zeit!

    Qualyman

    qualyman
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    als Antwort auf: Six Sigma #26601

    Hallo liebe Qualitäterriege,

    sehr interessant, was da an Meinungen zu Six-Sigma im Forum berichtet wird.
    Da wir im Moment auch damit angefangen haben, leider erst nach dem in unserem Konzern etliche Millionen €´s versemmelt worden sind und wir nun vor der Existenzfrage stehen. Ob 6-Sigma da uns noch helfen kann?
    Schon bei der Ursachenanalyse mit den 5 M´s sind wir stellenweise an das Problem des sechsten M´s angekommen: dem MONEY!
    Das 6-Sigma-Team benötigt anhand den ZDF´s nun geeignetere Messmittel, um bereits bei der WE-Prüfung das Zukaufmaterial auf die spezifizierte Qualität hin prüfen zu können.
    Investitionssumme: ganze €400.- €. Dieser Invest wurde von der GF nicht genehmigt !!!
    Und nun? Wie kann man solche Negativ-Entscheidungen verstehen und wie geht man damit um? Will man nun etwas zum positiven verändern und braucht hierzu mal ein paar €´s, kann man sich das Abschminken. Wo ist hier der Sinn von Six-Sigma? Steht die GF wirklich dahinter?

    Bitte Euch um noch mehr Beiträge zu diesem Thema und Schilderungen, wie man die GF zu einem wirklichen Six-Sigma-Denken bringen kann.

    Danke an Alle!

    Spruch des Tages:
    Schlechte Qualität ist das Zeichen von schlechtem Management !!

    Gute Zeit!

    Qualyman

    qualyman
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    als Antwort auf: FMEDA #26577

    Hallo Alex,

    da ich vor etwa 6 Jahren auch in der Elektronikbranche als QS-ler tätig war, hat mich Dein Link natürlich auch interessiert, danke dafür.

    Schlussfolgerung:
    In der Welt der „Qualitöter“ gibt es für ein und dasselbe Tool verschiedene Namen, so auch bei unserer FMEA(D).
    So heist z.B. ein anderes Tool bei einem „Ishikawa-Diagramm“, bei anderen „Fischgrät-Diagramm“ und beide bezeichnen in umständlicher Art und Weise das „Ursachen-Wirkungs-Diagramm“ mit den 5 M´s die mögliche Fehlerursachen, hervorgerufen durch den Menschen, der Maschine, die Methode, das Material, der Mit-(Um-)welt.

    Das Forum ist doch wirklich hilfreich oder?

    Spruch des Tages:
    Das Bessere ist des Guten Feind!

    Gute Zeit !

    Qualyman

    geändert von – qualyman on 26/05/2004 17:43:34

    qualyman
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    Hallo Quem,
    habe noch nie gehöhrt, dass ein „Eich-Zertifikat“ für ein Thermometer über 10 Jahre Gültigkeit hat.
    Geeicht werden müssen alle Messmittel, welche von besonderer Bedeutung oder von öffentlichen Interesse sind.
    Z.B. Waagen im Lebensmittelbereich, im Güterverkehr, Inventur-Zählwaagen, Durchflussmesser an Zapfsäule usw..

    Bei der Verwendung eines Thermometers, welches direkten Einfluss auf die Produktqualität hat, z. B. Messung einer Schalttemperatur eines Thermostaten – als Prozess-Überprüfung – muss festgelegt werden, wie oft diese Thermometer kalibriert werden muß und dies dann mit einem Eich-Normal (geeichtes Thermometer !). Da der Verschleiß bzw. die Gefahr der Ungenauigkeit bei einem Thermometer durch dessen Einsatz wohl eher gering ist, kannst Du in eigenem Ermessen definieren, wann wieder eine Kalibrierung – keine Eichung – durchzuführen ist.

    Spruch des Tages:
    Den Wert eines Unternehmens machen nicht Gebäude und Maschinen aus.
    Wertvoll an einem Unternehmen sind nur die Menschen, die dafür arbeiten und der Geist, in dem sie es tun.

    Heinrich Nordhoff (ehem. VW-Chef)

    Gute Zeit !

    Qualyman

    qualyman
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    als Antwort auf: FMEDA #26561

    Hallo Alex,

    bin in der Automobil-Branche tätig und kenne nur die System-/Design- und Prozess-FMEA (auf gut deutsch: Fehlermöglichkeit- und Effekt- Analyse).
    Was hat Deine „Diagnostic“ für eine Bedeutung?
    Bist Du im medizinischen Bereich tätig?
    Ist Diagnostic = Analyse?
    Deine „FMDA“ interessiert mich stark und ich denke auch das Forum.
    Ich hoffe, dass nach Deiner aufklärenden Antwort, die Teilnehmer auf Deinen Beitrag besser reagieren können !

    Spruch des Tages:
    Qualiät ist anständig!
    (Ludwig Erhardt)

    Gute Zeit !

    Qualyman

    geändert von – qualyman on 25/05/2004 18:12:05

    qualyman
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    Hallo Dieter,

    habe bei den „Special Therms“, Stand 09/03, von DaimlerChrysler geblättert und dabei auf das Vorgabedokument „Teilelebenslauf Qualität“ mit folgendem Inhalt gestoßen:
    1)Lieferantenadresse
    2)Lieferantennummer
    3)Teilenummer und Bennenung
    4)lfd. Indexnummer
    5)durchgeführte Änderung mit Begründung der Änderung
    6)Kennzeichnung der Teile
    7)Datum der Bemusterung
    8)Datum Einsatz in Serienlieferung

    Könnte, wie geschrieben, von Kunde zu Kunde aber etwas unterschiedlich sein.
    Entwerfe doch mal nach diesen Vorgaben einen Lebenslauf und stelle ihn bei euerem Kund mal vor.

    Gute Zeit!

    Spruch des Tages:

    Sage was Du tust
    Tue was Du sagst
    Dokumentiere was Du tust
    Zeige, was Du getan hast
    Überprüfe das ganze und verbessere es
    Führe!!!
    Rede darüber – kommuniziere!!!!!

    qualyman
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    Hallo Stephan_35,

    Hinweise = Beratung?
    Kann wohl meiner Meinung nach nicht so sein!
    Oder hast Du schon mal eine kostenlose Beratung im QM-Bereich erlebt?
    Die DIN ISO 45012 bezieht sich auf Beratungen im Sinne des Aufbaus eines QM-Systems. Gemeint ist damit, daß dann der gleiche Berater der das Sytem aufgebaut hat, nicht zugleich dieses zertifizieren darf.

    Gute Zeit!
    Qualyman

    qualyman
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    Hallo Dreichl,

    der einfachste Weg ist immer, den Kunden nach seinen Wünschen und Forderungen zu fragen. So auch nach dem Inhalt des Teilelebenslaufes. Habe da immer gutes Feedback von Seiten unserer Kunden erhalten, z. B. mit einem ausgefüllten Lebenslauf eines anderen Lieferanten.

    Gute Zeit!

    Qualyman

    qualyman
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    Hallo liebe Q-Riege,

    mir ist bekannt, dass es für die verschiedenen Zertifizierer ein bestimmtes „Ranking“ gibt. Will heisen, dass die Zertifikat der versch. Gesellschaften einen bestimmten Stellenwert hat. Die großen 4-5 Zertifizierungsgesellschaften sind hierbei Spitzenreiter der Liste. Einige Gesellschaften sollen das Zertifikat schon nach Vorlage des QM-Handbuches erteilen, ohne jemals in dem Unternehmen gewesen zu sein! :-(.

    Wer kennt diese „schwarze Liste“ der Zert. Gesellschaften?

    Bin gespannt auf Euer Feedback!

    Gute Zeit!

    Qualyman

    qualyman
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    als Antwort auf: QM-Comics #26481

    Hallo Freunde der Qualität,

    danke für die Links zu den Q-Comics.
    Suche jedoch sowas wie die „Screen Beens“ oder ähnliche Cliparts in Richtung Qualität.
    Gibt es hierzu Sammlungen zu verschiedenen Q-Themen, woraus man solche Bildvhen einfach rauskopieren kann?

    Danke für weitere Hinweise!

    Gute Zeit!

    Qualyman

    qualyman
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    Hallo Uwe, hallo Klaus,

    auch ich habe die Erfahrung gemacht, daß Zert. Auditoren verschiedene Empfehlungen beim Audit aussprechen und nicht im Auditbericht erwähnen. Bei den darauf folgenden Überwachungsaudits kommt dann auch immer die Nachfrage, ob diese Empfehlungen in unser QM-System eingeflossen sind.
    Mein Tip: immer auf die Emfehlungen des Zert-Auditor eingehen und umsetzen. Man hat dann einfach bessere Voraussetzungen (Vorschuss) beim Auditor, wenn er merkt, dass „seine“ Empfehlungen aufgenommen und wirksam umgesetzt worden sind. Natürlich kann man auch die Wirtschaftlichkeit dieser Empfehlungen im eigenen Unternehmen dagegen aufrechnen u. ggf. damit begründen, dass gerade deswegen die Empfehlung nicht aufgenommen wurden. Dies sollte aber nur bei wenigen Empehlungen geschehen, sonst ist der Auditor etwas „negativer“ ;-) eingestimmt!!

    Gute Zeit!
    Qualman

    Frage des Tages:
    Was ist der Unterschied zwischen einem Auditor und einem Terrorist?
    Ein Terrorist hat Sympathisanten !!;-)

    qualyman
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    als Antwort auf: Deutsche Abkürzungen #26477

    Hallo Carlos,

    bei der DGQ gibt es eine Schrift Nr. 11-04, Titel: „Begriffe zum Qualitätsmanagement“.

    Da ist wohl alles an Q-Begriffen drin!

    Gute Zeit

    Qualyman

    qualyman
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    als Antwort auf: finanzielle Bewertung #26449

    Hallo Lastico,

    die finanzielle Bewertung resp. Vorteile von einem QM-System lassen sich einfach beschreiben:
    1) Die dokumentierten Abläufe, die definierten Schnittstellen und die Doku von Ergebnissen sind hier die wesentliche Vorteile. Man weis, was zu tun ist und muß nicht lange hinterfragen wer macht was, warum, wie ist zu dokumentieren.
    Das strukturierte QM-Systems ist ein roter Faden für alle MA des Unternehmens Zeitersparniss = Kostenersparniss

    2) Durch ein gelebtes QM-System verringern sich die Qualitätskosten (Nacharbeit, Ausschuß, Reklamationen = Ergebnis von nicht fähigen Prozessen incl. dem notwendigen, erhöhtem Prüfaufwand!). Ein echtes, wirksames KVP mit dem Ziel 0-Fehler verbessert die o.g. Q-Kosten enorm.

    3) Die MA werden in das QM-System eingebunden (Motivationsplattform), dies ist monitär nicht bewertbar, ist jedoch ein enormer Vorteil für das Unternehmen!

    4)Das Image des Lieferanten bei seinen Kunden steigt — auch monitär nicht bewertbar —, macht sich jedoch immer bezahlt durch die Reduzierung der Reklamationen, Verbesserung der internen Abläufe von Auftragsanahme bis zur Auslieferung der Produkte

    5)Die Kundenzufriedenheit sicherstellen, die Kunden zu behalten, die Forderung des KD, ein zertif. QM-System zu haben, das ist wiederum nicht monitär auszudrücken – jedoch absolut überlebenswichtig!

    Spruch des Tages:
    Um 10 Kunden zu verlieren, bedarf es nur sehr geringen Anstrengungen, um 1 Kunden zu gewinnen jedoch ein Vielfaches !!

    Gute Zeit!

    Qualyman

    qualyman
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    als Antwort auf: Kennzahl Krankheitstage #26447

    Hallo hccv und alle interessierten Qualitäter,

    dieses ist wohl in der Arbeitswelt das am meisten diskutierte und umstrittene Thema in Sachen „Motivation“.
    Als ehemaliges BR-Mitglied habe ich mir von der GF dies immer anhören müssen, daß wir bei den gewerblichen MA bis zu 20% !! und Angestellte nur 1,2% ;-) Krankenstand haben. Alles Blaumacher ?!?.
    Erklärungen
    1) Gewerbliche
    Die gewerblichen MA waren bei uns in der Gruppenprämie (6-7 MA/Gruppe). Hatte mal ein MA in der Gruppe nicht sein volles Leistungspotential zur Verfügung (etwas krank), so reduzierte sich seine Prämie und die der Gruppe. Diese fing dann an, diesen MA, der trotz Krankheit zur Arbeit kam, zu mobben, da das Geld zwangsläufig für alle weniger wurde. Resultat: gelber Zettel!
    2) Angestellte
    Bei den Angestellten ist es da etwas anders gelagert. Diese können 1,2 oder auch mehrere Tage mit reduzierter Leistung zur Arbeit kommen. Dann hängt man halt mit 20% Leistung etwas durch, was wohl keinen stört.
    Sind die Angestellten deswegen „höher“ motiviert? Wohl kaum! Die Hemmschwelle, sich krank zu melden, liegt bei den Angestellten nunmal um einiges höher. Bleibt doch auch die Arbeit liegen, wenn man krank gemeldet ist. Sofern man wieder gesund ist, muß man den Stapel Arbeit doch wieder selbst abarbeiten, wenn es sein muß mit Überstunden.
    Das kann man nicht Motivation nennen!
    Motivieren kann man seine MA sowieso nicht direkt, sondern nur das Umfeld schaffen, daß sich ein MA darin motiviert fühlt!
    Eine Kennzahl für Motivation ist für mich die Fluktuationsrate, eingereichte Verbesserungsvorschläge, Wertschätzung der einzelnen MA.

    Gewerkschaftsspruch aus den 70-ern:
    Lieber einmal Montags krank als ein lebenlang tot :-(

    Gute Zeit!

    Qualyman

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