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als Antwort auf: Zertifizierungsgesellschaften #27170
Hallo liebes Forum,
möchte hier mit meinem Lieblingsthema „Zertifizierungsgesellschaftenplus deren Auditoren“ – bitte auch Forumsthema „Ziele für Unternehmen bei ISO 9001“ mit derzeit über 20 Beiträgen, 669 Zugriffe, Stand 06.09.04, auch hier meinen Beitrag leisten.
Also, es gibt ein inoffizielles Ranking der Zert-Gesellschaften. Bei den besten sind auch die namhaftesten Gesellschaften wie der TÜV, DQS, SGS, ohne Werbung betreiben zu wollen ;-)
Ebenso gibt es „namenlose“ Gesellschaften (hier keine Beispiele hier, denn Qualitäter sind doch neutral), welche für €´s ein Zertifikat ausstellen, das gerade mal das Papier und die Tinte wert sind. Auch sind solche Unternehmen nicht akreditiert, sprich nicht zugelassen für die Ausstellung eines Zertifikates.
Bei diesen Gesellschaften hat man einen relativ leichten Weg zur „Schein-Zertifizierung“, evtl. auch zu einem super Preis, der nur einen Bruchteil gegenüber den Namhaften darstellt.
Was bringt es aber einem Unternehmen, sich so zertifizieren zu lassen? = Selbst in die Tasche gelogen, Thema verfehlt und alle €´s versemmelt!!!
Hier ist der Sinn & Zweck sowie der Nutzen eines Management-Systems nicht erkannt worden! Man braucht, wie hier im Forum bereits mehrfach angeklungen, nur „das Stück Papier für an die Wand zu nageln“ und für das Suggerieren, man hat ein zertifiziertes Managementsystem :-((Jedoch, mittlerweile kann man die Spreu vom Weizen trennen, wenn man sich die Mühe gibt, sich im Vorfeld intensiv damit auseinander zu setzen. Ein von namhaften Gesellschaften ausgestelltes Zertifikat kann man Glauben schenken.
Aber: auch hier ist die Zert-Gesellschaft ein Lieferant einer Dienstleistung! Wenn man mit dem Zert-Auditor der Gesellschaft XYZ nicht zufrieden war/ist (überzogene Forderungen zu stellen, keine konkreten Vorschläge zu dem Verbesserungspotential mach, ohne gleich eine Abweichung draus zu formulieren oder wie beschrieben, Drohungen ausspricht, das Zertifikat abzuerkennen usw. usf.), so kann man den Lieferant/Dienstleister bei Unzufriedenheit auch wechseln und zu ABC wechseln, auch vor einem Überwachungsaudit !!
Doch Vorsicht: Kündigungsfristen gegenüber der Zertgesellschaft sind hier einzuhalten!
Wir haben, wegen Konzernvorgaben, den Vertrag beim TÜV kündigen müssen, da SGS fast 70% der ausl. Konzerntöchter zertifiziert hatte. Am nächsten Tag erhielten wir per Einschreiben, dass das vom TÜV ausgestellte Zertifikat mit sofortiger Wirkung keine Gültigkeit mehr hat und aus jeglichen Bilderrahmen, Firmenprospekte, Geschäftsbriefen usw., das Zert-Logo, zertifiziert nach…, unverzüglich zu entfernen bzw. nicht mehr zu verwenden! Unter Androhung einer Strafe!
Gibt es da im Forum auch solche informative Anlässe, Meinungen und Erfahrungen?Spruch des Tages:
Ein Zertifikat an der Wand stellt noch lange kein gelebtes Management-System dar !!
(stammt von mir)Gute Zeit!
Qualyman – Qualitäter aus Überzeugung !
geändert von – Qualyman on 07/09/2004 21:02:39
geändert von – Qualyman on 07/09/2004 21:10:29
als Antwort auf: Prozessaudits #27169Hallo Merle, hallo Forums-Kolleginnen/gen,
Prozessaudit:
nur 1 (ein) Prozessaudit pro Jahr durchzuführen, ist wohl wieder so eine „Auditorenstorry“.
Steelt Euch mal vor, Ihr habt nur mal 20 wertschöpfende Prozesse in Euerem Betrieb.
Nach Adam Riese-Auditor ergib das einen Zeitraum, bis dem jeder Prozess einmal auditiert wurde und die Runde gemacht wurde, von : 2 0 J a h r e n !!!
Bis dahin können leider etliche Unternehmen den Bach runter gegangen sein oder es gibt mittlerweile die Norm DIN ISO EN 9000:2024, welche täglich ein P-Audit verlangt ;-)Also, definiert wirklich Eure Schlüsselprozesse, bei denen es auch Sinn macht und evtl. Verbesserungspotential bringt, sprich €-Einsparungen und zufriedene Kunden !!! Das ist doch wohl mehr drin, als ein P-Audit/Jahr? Schon aus dem ureigenen Interesse des Unternehmens, die o.g. Norm profitabel zu erleben, oder????
Produktaudit:
Hier werden fertige Produkte (am besten aus einer versandfertiger Verpackung aus dem Auslieferungslager) entnommen und gegen die Zeichnung, Spezifikation usw. überprüft, quasi nach einer Erstmusterprüfung, jedoch interner Art. Ich verspreche Dir jetzt schon
ein tolles Erlebnis!!! Da sind jetzt wirklich „werkzeugfallende“ Teile mit drin !!
Im Automobilzulieferbereich spricht man auch von einer jährlich sich wiederholenden „Produkt-Reverifizierung“, bei dem auch Lebensdauertests, klimatische Belastungen, halt das ganze Spektrum der Kundenanforderungen überprüft werden muss.Spruch des Tages:
Ein Unternehmer heißt Unternehmer, weil er was zu unternehmen hat. Ansonsten würde er ja heißen: Unterlasser, Unterschläfer oder auch Unteraussitzer ;-)Gute Zeit!
Qualyman – Qualitäter aus Überzeugung !
geändert von – Qualyman on 07/09/2004 20:19:52
geändert von – Qualyman on 07/09/2004 20:24:24
als Antwort auf: Prüfung von gebeizten von Al-Oberflächen #27161Hallo Frank,
danke für Deine Nachricht.
Es ist auch meine Argumentation, dass Al gleich wieder oxidiert, nachdem man es gebeizt, geschliffen oder gestrahlt hat.
Das Reinigen von Al-Teilen 8Blech od. DG) lassen wir extern machen, da eine Galvanik (Giftküche ;-)) nicht in unser Spektrum passt. Wenn da die logistischen Probleme auftauchten und das Al hier in Old Germany verarbeitet werden würde –null Problemo–
Aber die Teile gehen fast um die halbe Welt (ca. 5 Tage).
Dennoch meine Fragestellung: wie kann die AL-Oberfläche dann beurteilt werden?
Was hat sich auf dem Transport ins BLL – Billiglohnland(nach dem Wegschicken bei uns) alles auf den Teilen abgesetzt? Vom Klima, Tauwasser, Ausdunstungen im LKW (von den zuvor darin geladenen Güter, was keiner nachvollziehen kann) bis zur Zwischenlagerung durch den Transporteur irgendwo in der Walachhei.
Relativ unsicherer Prozess mit all seinen Auswirkungen!!PS: Dein Spruch ist cool, man!
Spruch des Tages:
Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden.« Georg Christoph Lichtenberg (1742-99), Aphoristiker u. Physiker
Gute Zeit!
Qualyman – Qualitäter aus Überzeugung !
als Antwort auf: Ziele für Unternehmen bei ISO 9001 #27158Hallo liebe Forum-Beteiligte,
Kollege Plutho trift den Nagel genau…., oder?
Wieso hat der Auditor recht, wenn er explizit, nach seiner eigenen Denkweise, Ziele niedergeschrieben haben will?Dass man Ziele im Unternehmen braucht, ist selbstredend. Dass diese Ziele irgendwo in den niedergeschriebenen, übergeordneten Zielen sich wiederfinden oder interpretiert werden können, auch klar.
Aber bitte nicht das „schwarz/weiss-Denken“ von Auditoren immer gleich akzeptieren.
Die Grauzone, das ist letztendlich das, was das Unternehmen wohl im ureigenen Sinne zu unternehmen hat. Das darf von DIN EN ISO sowie allen anderen Regelwerken und deren Auditoren nicht vorgeschrieben, gescheige denn mit dem Entzug des Zertifikates geahndet werden.Spruch des Tages:
Als wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen. (Mark Twain)Gute Zeit!
Qualyman – Qualitäter aus Überzeugung !
als Antwort auf: Kundenzufriedenheit #27127Hallo Merle,
das mit der Kundenbefragung ist so eine subjektive Sache. Wenn man gerade dann eine Befragung durchführt, wenn kurz zuvor eine starke Reklamation aufgetreten ist, wird man wohl keine objektive Antwort vom Kunden zurück kommen. Auch wenn es in dem zurückliegenden Zeitraum zu keinerlei Problemen kam.
Auch die Beantwortung durch den Kunden, ist stark personen-, bereichs-/ und auch beziehungsabhängig.
Was bringt eine positive Kundenrückmeldung, wenn derjenige, der die Beantwortung durchführte, ein äußerst inniges Verhältnis zu dem Vertieb des Lieferanten hat???
Wir Automobilzulieferer haben es da etwas einfacher. Hier wird kontinuierlich alle 6 Monate eine Lieferantenbeurteilung durchgeführt, welche sich in der Regel auf sog. „Hard-Facts“ beziehen und keinem Einfluss durch die Tagesbestform, der Beziehung, der Küngeleien usw. unterliegen.
Zu den Hardt-Facts gehören hierbei: Preis/Leistungsverhältnis, Qualitäts-leistung/Ausfallraten, Lieferperformance,Auditergebnisse und QM-System (ISO 9000, QS9000, TS 16949, ISO 14001).
Aus dieser Lieferantenbeurteilung lässt sich ganz einfach die Zufriedenheit des Kunden ableiten.Spruch des Tages:
Klug ist nicht der, der keine Fehler macht. Klug ist der, der es versteht, sie zu korrigieren.Gute Zeit!
Qualyman – Qualitäter aus Überzeugung !
geändert von – Qualyman on 02/09/2004 11:30:41
als Antwort auf: Ziele für Unternehmen bei ISO 9001 #27125Hallo Peter,
verstehe Deine letzte Meldung leider nicht ganz.
Wie kannst Du davon ausgehen, dass es Euer Auditor mit Euch „gut“ meint, wenn er damit d r o h t, das Zertifikat abzuerkennen?????Bitte teile mir das Zert-Unternehmen dieses Auditors an meine Mailadresse mit.
Ich glaube nicht, dass dieses Zert-Unternehmen eins von den namhaften ist. Diese sind weitgehendst seriös, da dürfte so was nicht vorkommen!Zusatzfrage:
Handelt es sich bei diesem Auditor auch um denjenigen, welcher bei Euch das Zert-Audit durchführte?TIP: Beim nächsten Überwachungsaudit diesen Auditor vermeiden !!
So etwas u n s e r i ö s e s macht ein „normaler“ Auditor einfach nicht.
Sein Berufsethos, zu drem er sich als Auditor verpflichtet hat, ist meiner Meinung nach mehr als verbogen !!!Zustaz an Kollege Auditor, Hr. Braatsch:
Sie haben bei Ihrem letzten Beitrag mit Ihrem Satz „Das Ziel des Unternehmens in der Wirtschaft ist es Geld zu verdienen“ was ganz wesentliches vergessen:
K u n d e n z u f r i e d e n h e i t zu erlangen und zu sichern. Denn nur wenn man Kunden hat, diesem gute, zufriedenstellende Produkte liefert, kann man erst Geld verdienen.
Übrigens: Auch das Zertunternehmen mit dem suspekten Auditor, ist wohl nur in einem Lieferantenverhältnis und nicht über alles stehender Herrscher mit Befehlsgewalt !!! Sofern man mit Lieferanten unzufrieden ist, kann man sich schlieslich von ihm trennen.Schade, dass Sie dieses „schwarze Schaf“ im Kollegenkreis so in Schutz nehmen.
Spruch des Tages:
Am gefährlichsten ist die Dummheit, die nicht Ausdruck von Unbildung, sondern von Ausbildung ist.Gute Zeit!
Qualyman – Qualitäter aus Überzeugung !
geändert von – Qualyman on 02/09/2004 11:02:16
als Antwort auf: Ziele für Unternehmen bei ISO 9001 #27122Oh, Oh :-o
Hallo Peter, hallo Herr Bratsch und alle Interessierten,
Nochmal,
eine Q-Politik zu entwickeln ist eine Aufgabe der Führungsriege!
Ziele daraufhin auszurichten, dass das Unternehemn unter wirtschaftlichen Aspekten das Bestehen des Unternehmens und die Zufriedenheit der Kunden auf Dauer sicherstellt, ebenfalls!
Unterstüzung zu geben, damit die Unternehmensziele auch erreicht werden können, dto. bisher alles null problemo!Aber dass ein Auditor mit Entzug des Zertifikates droht, weil er seine „angedachten & ersonnenen“ nicht berücksichtigt findet, geht über das Gute weit und eindeutig hinaus. Das ist nicht die Aufgabe der Norm und schon gar nicht die Aufgabe eines Auditors. Anmaßung ist wohl die richtige Beschreibung.
Sorry, dass ich quasi als „Nestbeschmutzer“ das so darlege, aber die Macht des Auditors ist, wenn auch in diesem Fall nur eine Drohung erfolgte, irgenwo begrenzt.
Sorry, Kollegen Zertifizierungsauditoren, dieser geschilderte Auditor hat wohl keine große Erfahrung, was die Norm beschreibt.
– siehe auch Kommentierung von Stefan usw.Slogan des Tages:
Konform mit der Norm ! Und nicht
Gemacht, was der Auditor sacht!Gute Zeit!
Qualyman – Qualitäter aus Überzeugung !
als Antwort auf: Ziele für Unternehmen bei ISO 9001 #27107Hallo Peter,
wenn ein Auditor solche „Haltepunkte“ verfasst und mit dem Entzug des Zertifikates droht, gehört dem Auditor die Lizenz aberkannt.
Von welcher Zertifizierungsgesellschaft stammt den Euer „Special Agent Auditor“ ?
Bitte um Veröffentlichung, damit alle Q´ler vorgewannt sind ;-0
Tip: man kann sich auch bei der IATF über die Zert.Gesellschaft beschweren!
Spruch des Tages:
Eine Diskussion ist unmöglich mit jemandem, der vorgibt, die Wahrheit nicht zu suchen, sondern schon zu besitzen. (Romain Rolland)Gute Zeit!
Qualyman – Qualitäter aus Überzeugung !
als Antwort auf: Dokumentation #27106Hallo Bruno,
bei der DGQ gibt es einen Schrift 11-04 „Begriffe zum Qualitäts-management“
Darin habe ich weder „produktrelevant“ od. „qualitätsrelevant“ gefunden.
Ich gehe davon aus, dass dies von den engl. Bgriffen „quality-related“ bzw. „product-related“ abgeleitet wurde.
Eine produktbezogene Q-Aufzeichnung bezieht sich hierbei auf das Produkt (z.B. Ergebnisse einer Prüfung)und ein qualitätsbezogenes Dokument ist eine Forderung an die Tätigkeit im Rahmen des Qualitätsmanagement (Verfahren-,Prüf- od. Arbeitsanweisung).Alles klar?
Spruch des Tages:
Eine Chance zu sehen ist keine Kunst. Die Kunst ist es, eine Chance als erster zu sehen
(Benjamin Franklin)Gute Zeit!
Qualyman – Qualitäter aus Überzeugung !
geändert von – Qualyman on 31/08/2004 14:25:39
als Antwort auf: Prozessaudits #27102Hallo Dieter,
1 Systemaudit/Jahr: ist OK !
P-Audit für jeden Prozess: wohl von keinem Unternehmen durchführbar.
Hier sollte man sich wirklich mit Prio 1 nur auf die „wertschöpfenden“ Prozesse stürzen, bei denen auch wirklich Verbessurungs-potential drinnen ist.
Bei Prozessen, die seit längerem gute Ergebnisse zeigen, erübrigt sich wohl ein stetiges oder wiederholtes auditieren.Spruch des Tages:
“Die größte Gefahr im Leben – die Gefahr, die eigene Identität zu verlieren – geht unter Umständen völlig unbemerkt an uns vorüber, während wir jeden anderen Verlust – den eines Armes, eines Beines oder eines Zehn-Mark-Scheines – sofort bemerken.“
von Søren KierkegaardGute Zeit!
Qualyman – Qualitäter aus Überzeugung !
als Antwort auf: Prüfung von gebeizten von Al-Oberflächen #27100Hallo Dieter,
danke für Deine Info.
Zu Deinen Punkten:
Haben keinen Einblick in die Prozesse, Dienstleistung
Wasserbruchtest: es kommt wohl auf die Teilegröße und -form drauf an.
Korrosionsschutz/Chromatierung: neinDeine Angaben, Teile direkt nach dem Reinigen dem weiteren Beschichtungsprozess zuzuführen, ist wohl das Optimale.
Wir schicken die Teile nach dem Beizen aber fast um die halbe Welt, deshalb die 21 Tage „Haftungsgarantie“.Ich erinnere mich an meine Metaller-ausbildung, dass Al direkt nach der Oberflächenreinigung/-beize sofort wieder anfängt zu oxidieren.
Aber wie lässt sich die Al-Oberflächenreinheit nach dem Transport u. Lagerung bestimmen? Wie lange ist die gebeizte Oberfläche wirklich haltbar?
Bitte um weitere Beiträge aus der Q-Riege!
Vielen Dank!
Spruch des Tages:
Das Bessere ist des Guten Feind!
Gute Zeit!
Qualyman – Qualitäter aus Überzeugung !
als Antwort auf: TS 16949 / VDA 6.3 #27095Hallo Michael,
eine Frageliste für Prozessaudit nach 6.3 solltest Du immer nur als roter Faden, als Orientierung betrachten.
Ein P-Audit sollte sich nicht auf die Beantwortung von vorgedruckten Fragen beziehen, sondern den realen Prozess mit seinen In- und Outputs sowie den Schnittstellen beleuchten. Natürlich sind neben dem Produktenstehungsprozess, der Wertschöpfung, auch die unterstützenden Prozesse mit zu beurteilen.
Gehe mit gesunden Menschenverstand durch die ganzen Prozesse und lasse Dir die Beschreibungen in der Tat und Wirklichkeit demonstrieren.
Ich persönlich auditiere so am liebsten und bin bislang gut damit ausgekommen.
Die Feststellungen, Empfehlungen oder Abweichungen lassen sich in einen bestehenden Fragekatalog am Schluss des Audit entsprechend in den Punkten einfügen. Nach 2 bis 3 Audits hat man das als Qualitöter im Blut und man kann wirklich die Problemstellen, in denen Verbesserungs-potential vorhanden ist, aufzeigen.TIP: immer mit offenen W-Fragen das Audit durchführen !! Die Werker immer mit einbeziehen, da ist das Know How für das Produkt vorhanden.
Spruch des Tages:
Derjenige, der zwar langsam aber beharrlich auf ein Ziel hinarbeitet,
arbeitet effizienter als Jemand,
der schnell zu Ergebnissen kommt, die nicht zum Ziel führen!Gute Zeit!
Qualyman – Qualitäter aus Überzeugung !
als Antwort auf: Fehlerrate bei Galvanik #27093Hi Moppel,
und wie regelt Ihr jetzt die Sache mit dem Galvaniker?
Kann er jede Menge Eurer kostbaren Teile versemmeln, ohne dass er, ab einer noch zu definierende Ausfallrate, dafür gerade steht?
Wie sieht es hier mit dem KVP aus?Spruch des Tages:
Wer konsequent prozessorientiert denkt und arbeitet, löst sich von starren Funktions-bereichen im Unternehmen und vernetzt so alle, die an der Wertschöpfungskette beteiligt sind. (incl. den Dienstleistern)Gute Zeit!
Qualyman – Qualitäter aus Überzeugung !
als Antwort auf: Prüfung von gebeizten von Al-Oberflächen #27092Hallo Dieter,
danke für Deine Rückmeldung.
Es handelt sich in der Tat um Automobil-Zulieferteile, sind jedoch keine Sichtflächen, sonder gebeizte Al-Oberflächen, welche dann mit Furnieren beschichtet (geleimt) werden und bestimmten Prüfungen (z.B. Kochtest in Wasser, 8h, 80°C)überstehen müssen, ohne dass sich die Verbindung Al-Leim-Furnier löst.Der Wasserbruchtest (Dune-Test) ist bekannt, ist jedoch relativ unzuverlässig, da nur partielle Stellen geprüft werden können.
Was hälst Du von der momentan zugesicherten „Verleimfähigkeit“ der Al-Oberfläche von 21 Tagen nach dem Beizen?
Gleiche Frage stelle ich wiederum an das Forum. Es muss doch im Normenhochland Germany eine Norm zu Prüfung der gebeizten Al-Oberflächen geben?
Spruch des Tages:
Wer es einmal so weit gebracht hat, daß er nicht mehr irrt, der hat auch zu arbeiten aufgehört”Gute Zeit!
Qualyman – Qualitäter aus Überzeugung !
geändert von – Qualyman on 30/08/2004 13:59:34
als Antwort auf: FMEA vom Lieferanten? #27091Hallo Mark,
FMEA´s müssen nicht ausgehändigt werden!
Jedoch spricht nichts gegen eine Einsichtnahme durch den Kunden.#Hiebei lässt sich auch überprüfen, ob die FMEA nicht statisch, also einmal erstellt und dann nicht mehr angepackt wurde.
Z.B. wenn Reklamationen durch den KD sich häufen und entsprechende Maßnamen eingepflegt werden müssen.Ansonsten wäre die FMEA nur „SPC“ – Show Programm for Customer“.
Spruch des Tages:
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
KonfuziusGute Zeit!
Qualyman – Qualitäter aus Überzeugung !
geändert von – Qualyman on 30/08/2004 13:44:58
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