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  • QMarc
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    als Antwort auf: ISO 9001 und PISA #27963

    Hallo Barbara,

    der Punkt mit dem Dienstherren ist doch genau das Problem! Haben Lehrer wirklich „hoheitliche“ Aufgaben und müssen Sie Beamte sein oder wäre es für die Gesellschaft besser, Ihnen Motivation durch Leistungshonorierung zu geben. Leidiges Thema, ich weiss…und politisch obendrein.

    Dem Thema Kundenfokus kann ich nur voll zustimmen. Schulen sind Dienstleister und damit eigentlich auch extern überprüf- bzw. evaluierbar. Das Problem ist nur: Haben Eltern eigentlich die Wahl? Wenn ein Berater seine Leistung nicht bringt, nimmt man nächstes Mal einen anderen. Wenn die Schule dies nicht tut – was dann? Ich glaube viele Eltern fangen an das derart zu lösen, dass sie ihre Kinder auf die Waldorfschule schicken (ich habe dazu leider kein objektives Bild, höre aber oft Begeisterung).

    Gruß
    QMarc

    QMarc
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    als Antwort auf: ISO 9001 und PISA #27949

    Hallo Forum,

    also eine kleine Anmerkung:
    Das ganze war ein Gedankenspiel unter der Dusche heute morgen angesichts der Schlagzeilen und Diskussion verknüpft mit dem Tagesgeschäft als Qualitäter.

    Für mich war die Frage ganz einfach, ob ein geplantes, kontrolliertes System, wie auch immer gestaltet, bei den Problemen im Bildunssystem theoretisch helfen könnte.

    Privat – so unter uns – bin ich der Meinung, dass das Hauptproblem im Frust von Lehrern, Schulen und Eltern liegt. Die Motivation der Lehrer sinkt nach Einstellung innerhalb der ersten 5 Jahre auf 20 % ab. Nur wenig können sich ihre Anfangsmotivation erhalten und weiter umsetzen. Frust herrscht über die Regulierung an Stelle von Ansporn, besser zu werden.

    Ob das föderalistische System gut oder schlecht ist, lasse ich mal dahingestellt. Ich sehe immer den teilweise krassen Unterschied zwischen Schlesig-Holstein und Hamburg und da macht man sich so seine Gedanken.

    Die Reaktion der Forumsteilnehmer zeigt jedenfalls eines: Wir denken drüber nach und das ist doch schon der erste Schritt.

    In der Hoffnung auf viele weitere Kommentare,
    Gruß aus dem Norden

    QMarc

    QMarc
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    Moin Moin Rolf,

    ich kann mich Frank Hergt nur anschließen. So sollte es wohl nicht sein.
    Wie hat sich die GL denn die Umsetzung und Kontrolle gedacht? Normalerweise ist der Managementbeauftragte doch die bewertende Kontrollinstanz (vor allem im Bereich Umwelt).
    Sind die Ziele aus Sicht deiner Sicht denn sinnvoll und erreichbar gewählt?
    Was mich natürlich auch interessieren würde: Wie wird bei Euch das Review gestaltet? Wenn ihr es füür dieses Jahr noch nicht hinter euch habt, dann hättest Du dafür schon ein „Schmankerl“. Ich würde die Ziele/Programme und den Weg dahin aufs Tablett bringen und die innerbetriebliche Kommunikation bzw. den Stellenwert des MB in Frage stellen.
    Gruß aus dem Norden

    QMarc

    QMarc
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    Hallo Nadja,

    der Vorschlag mit der GL von Alblondie hat schon was für sich, aber wenn der Kollege mit dem Bericht schon zu Hause bei seiner Frau war, sehen die Chancen für eine „vernünftige“ Klärung wohl eher schlecht aus.
    Hast Du noch einen QM-Kollegen, der eventuell noch mit ihm reden könnte? Manchmal helfen schon andere Gesichter, um zur Entschärfung beizutragen.
    Ist das bei euch ein generelles Problem oder nur der eine Kollege? Bei generellen Umgangschwierigkeiten mit Abweichungen solltest Du unbedingt mehr schulen, wenn er der einzige ist, dann hilft wohl auf absehbare Zeit nur der Weg zur GL.

    Gruß aus dem Norden

    QMarcc

    QMarc
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    Hallo Nadja,

    hast Du schon einmal versucht, Dich mit ihm über seine Vorstellungen der kontinuierlichen Verbesserung zu unterhalten? Meine Erfahrung ist, wenn man den Willen dazu hat, hat man auch keine Probleme mit Abweichungen.

    By the way: Ich hatte letzte Woche ein Gespräch mit unserem Controller zum Thema Umgang mit Auditergebnissen bzw. -abweichungen. Seine Aussage: „Das sind doch alles nur Vorschläge, wie wir noch besser werden können und die sollten wir nutzen“. Das fand ich schon gut.

    Gruß aus dem Norden

    QMarc

    QMarc
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    als Antwort auf: Prüfmittel in SAP #27667

    Hallo Frank,

    vielen Dank trotzdem für die Info.
    Gruß

    QMarc

    QMarc
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    Moin Vivian,

    wir haben den Arbeitsschutz voll integriert. Wir unterscheiden auch nicht so streng zwischen den Prozesstypen. Wir haben nur die Hauptprozesse, mit denen wir Geld verdienen. Der Rest sind Unterstützungsprozesse (Dienstleistungen für den Hauptprozess). Dazu gehört dann die Ermittlung/Kommunikation von externen Forderungen sowie alles was zur Arbeitssicherheit gehört. Die Arbeitssicherheits-„Normen“ (OHSAS etc) sind prozessorientiert und ähnlich wie die Iso 9001 aufgebaut und schon passt es.
    Wenn man einen Auditor hat, der die 14001 beherrscht, dann kennt er auch mindestens die Hälfte der Arbeitssicherheit, weil deckungsgleich aber mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Und dann liegen die Fragen auf der Hand :-)

    Gruß aus dem Norden
    QMarc

    QMarc
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    als Antwort auf: Betriebsanweisungen #27568

    Moin Blackberry,

    ….

    WO steht das?

    …

    Das ist eine Folge von §20 Abs. 1 Gefahrstoffverordnung. „Der Arbeitgeber hat eine arbeitsbereichsbezogene Betriebsanweisung zu erstellen, …..“
    Folglich dient es dem Nachweis, dass der Arbeitgeber (Vorgesetzte / Bereichsleiter) seinen Verpflichtungen nachgekommen ist. Ihr könnt es natürlich auch bei der Führung aufhängen.

    Gruß aus dem Norden
    QMarc

    P.S. Man könnte jetzt natürlich eine Diskussion darüber lostreten, ob er das Unterschreiben delegieren darf. Bei uns ist es immer der Ersteller (Fachabteilung Gefahrstoffe) und der Bereichsleiter

    geändert von – QMarc on 11/10/2004 17:50:21

    QMarc
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    als Antwort auf: Betriebsanweisungen #27548

    Moin Blackberry,

    nööh, doof is dat nich und nöö, geht auch nicht nach Lust und Laune :-).
    Spaß beiseite, die Betriebsanweisungen müssen bereichsbezogen sein. Daraus folgt, dass der Bereichsvorgesetzte die Betriebsanweisung unterschreiben muss. Betriebsanweisungen weisen auf die Gefahren im Umgang mit speziellen Gefahrstoffen hin. Sie sind Schulungsunterlage der jährlichen Unterweisung für Gefahrstoffe. Betriebsanweisungen für Gefahrstoffe mit gleichem Gefährdungspotential (z.B. bestimmte organische Lösungsmittel) können zusammen gefasst werden.
    Zusätzlich empfiehlt es sich, den Ersteller der Anweisung unterschreiben lassen, der die Richtigkeit garantiert. Trotzdem liegt die Verantwortung aber beim Vorgesetzten!
    (Anmerkung: Wenn die Gefahrstoffe im gesamten Bereich eingesetzt werden, dann würde ich den übergeordnet Verantwortlichen unterschreiben lassen)
    Gruß aus dem Norden
    QMarc

    QMarc
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    als Antwort auf: Feierabend… #27360

    Hallo Qualyman,

    „Ich-AG“ klingt zwar modern trifft es aber nicht ganz. Wenn Du als Einzelkämpfer auftreten willst, dann musst Du (aus der Arbeitslosigkeit heraus) Überbrückungsgeld beantragen.
    O-Ton Arbeits-Amt, äääh sorry „Agentur“: „Nun als Berater verdienen Sie zu viel Geld, da müssen Sie schon Überbrückungsgeld nehmen.“
    Der Satz liegt bei, glaube ich, 60% Deines Gehaltes, wird für 6 Monate gezahlt und dann geht es ins Eingemachte.

    Gruß aus dem Norden

    QMarc

    P.S. Weitere Infos gerne per Email

    QMarc
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    als Antwort auf: QS-Handbuch im Intranet #27068

    Moin Torsten,

    wir haben ein integriertes System und bei uns läuft es ähnlich, wie bei den anderen. Wir haben einen Fileserver mit den Dokumenten (wird natürlich auch von anderen benutzt).
    Schreibrechte haben nur die Managementbeauftragten. Sie müssen sich also um die Freigabe kümmern und Dokumente einpflegen.
    Das ist das einfachste und variabelste System für Dokumente. Du kannst hinterlegen, was immer Du willst und hast (in der Regel) fast keinen Kostenaufwand.

    Gruß aus dem Norden

    QMarc

    QMarc
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    Moin Qualyman/Forum,

    ich kann Frank Hergt nur zustimmen. Ein MS soll doch Transparenz schaffen – wieso also das Rumgezerre um Audits.
    Offenheit schaffen und nutzen sollte das Ziel sein.

    Grüsse aus dem Norden

    QMarc

    QMarc
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    Moin Miracoulix,

    wir haben die Unterschriftenregelung so gelöst, dass ich einen Umlauf für jedes Dokument definiert habe. Dieser steht in einer Exceltabelle. Der Umlauf für das Dokument funktioniert über Outlook-Aufgaben. Dort kannst Du Bearbeiter und Termine zuweisen und siehst jederzeit den Status der Bearbeitung.
    Das Dokument wird erst dann in der EDV freigegeben (= sichtbar), wenn der Umlauf durch ist.
    Die Ablaufbeschreibung zur Dokumentenänderung gehört bei mir zur Anweisung „Dokumentation“.

    Grüsse aus dem Norden

    QMarc

    QMarc
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    als Antwort auf: Six Sigma #26595

    Hallo Forum,

    Zu Barbara:
    Wenn die Qualität „gut“ ist, kann man sicher einen Schritt weiter gehen. Wenn ich mich aber fragen muss, ob mein QM-System generell gut funktioniert, das heisst die Dokumentation an den Mitarbeitern dran ist und diese ausreichend motiviert sind, dann glaube ich auch nicht mehr an Verbesserungen durch Six Sigma.
    Natürlich finde ich es prinzipiell gut, sich noch weiter zu verbessern – nur die Basis muss stimmen.

    Zu Vivian:
    Sorry Vivian, ich kann Deinen Frust nachvollziehen. Es stellt sich dann natürlich immer die Frage: „Warum braucht man ein Managementsystem?“. Nur nach aussen für die Kunden oder für sich selbst, weil man es wirklich besser machen will.
    Viel Glück und Kopf hoch!

    Beste Grüsse aus dem Norden

    QMarc

    QMarc
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    als Antwort auf: Six Sigma #26586

    Hallo Forum,

    das Thema MItarbeitermotivation ist natürlich ein unerschöpfliches Feld.
    Ich muß für mich (und vielleicht auch für andere) sagen: Motivation entsteht nur da wirklich gut, wo die Kommunikatin in Ordnung ist.
    Wenn die Kommunikation stimmt, dann verstehen die Mitarbeiter auch, warum die GL sich für oder gegen einen bestimmten Vorschlag entscheidet. Die Gründe für Managementmethoden bzw. -systeme werden verstanden und eher akzeptiert. Solange die GL nicht offen für ihre Mitarbeiter ist und entsprechend reagiert führt es zu Frust.
    Hinzu kommt unter Umständen die Tatsache, das durch Managmentmethoden künstliche Komplexität erzeugt wird, die es im normalen betrieblichen Alltag so nicht gibt. Ich versuche daher immer an den Mitarbeitern und ihren Abläufen dran zu bleiben.

    @Vivian:
    Die geschilderte Sitaution ist mir durchaus bekannt – habe ich auch schon erlebt. Bei mir war es eindeutig das Problem der „Alleinherrschaft“ der GL. Kann man dort nicht aus der exponierten Stellung des QMB auch auf die Misstände hinweisen?

    @Six sigma:
    Zu six sigma allgemein. Solche Methoden lohnen nur dort, wo die Qualität der Arbeit bzw. Abläufe gut funktioniert. Alles andere ist meistens der Versuch von Kosmetik.

    Mit Qual-itätsgrüßen aus dem Norden

    QMarc

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